Universität Stuttgart,
Institut für Mineralogie und Kristallchemie
Abteilung Kristallographie und Kristallchemie
Mineralogische Untersuchungen zu Baugrundrisiken durch die Bildung von Ettringit/ Thaumasit
Nach vorschriftsmäßigen Maßnahmen der Bodenverbesserungen mit Weißfeinkalk oder Zement sind in gipshaltigen Keupersedimenten Hebungen eingetreten, die erhebliche Bauschäden verursachten. Ein typisches Merkmal der Schadensfälle ist das Vorkommen von Ettringit/Thaumasit. Gleichartige Hebungsschäden wurden auch nach Baumaßnahmen auf Aufschüttungen aus gipshaltigen Sedimenten mit Betonbruch beobachtet. Bisherige Untersuchungsergebnisse belegen, dass der Verwitterungszustand des Bodens, die Art der Zuschlagstoffe, Temperatur und Druck wichtige Parameter für die Bildung von Verbindungen sind
- hauptsächlich Ettringit/Thaumasit - die eine Expansion verursachen.
Referenz:
Gipskeuper: Baugrundrisiken durch die Bildung von Ettringit/Thaumasit.
3. Kolloquium: Bauen in Boden und Fels. Technische Akademie Esslingen, 2002, 387-400.
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